TomoMagine
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TomoMagine ist ein Bildbetrachtungs- und Archivierungs-System für die Nuklearmedizin, insbesondere zur adäquaten Darstellung von SPECT- und PET-Tomogrammen. Es wird an der Universität Mainz entwickelt in Kooperation mit der Firma BS Industrieelektronik & Medizintechnik, Lübbecke.

Die Entwicklung speziell für die Nuklearmedizin war erforderlich, da die bisher kommerziell verfügbaren PACS-Systeme zwar für radiologische Bilddaten (z.B. CT, MRT) optimiert sind, die speziellen Belange der szintigrafischen Untersuchungen (z.B. Farbdarstellung, Kontrast-Level-Einstellung, usw.) aber nur unbefriedigend erfüllen. SPECT- und PET-Schnitte können mit TomoMagine in 3 Schnittebenen sowie mit einer 3D-Projektion (MIP) dargestellt werden, mit der die Lokalisierung von Läsionen wesentlich erleichtert wird.

Mit der neuesten Programmversion (V.5) ist auch eine fusionierte Darstellung von PET/CT Daten möglich.

FDG-PET (MIP-Darstellung, erstellt mit TomoMagine)

Ganzkörper PET/CT (Philips Gemini), Darstellung mit TomoMagine

In der neuesten Version ist TomoMagine zu einem vollwertigen Mini-PACS-System für nuklearmedizinische Abteilungen oder Praxen entwickelt worden. In der Klinik für Nuklearmedizin der Universitätsmedizin Mainz ist dieses System seit 2004 als Abteilungs-PACS im Einsatz und wird dort sowohl zur Befunderstellung als auch zur Befunddemonstration in den Kliniken und zur Bildarchivierung erfolgreich eingesetzt. Alle seit 2004 gespeicherten Bilddaten (inzwischen sind es über 500 GB Daten von über 20000 Patienten) sind über eine Datenbank sofort am PC-Arbeitsplatz des befundenden Arztes verfügbar. Seit 2008 werden auch PET/CT Daten in diesem System gespeichert. Auch Nuklearmedizinische Forschung und Lehre werden durch die Möglichkeiten dieses Systems optimal unterstützt.

TomoMagine ist seit 2002 kommerziell erhältlich und wird von Fa. BS Industrieelektronik vertrieben. Es ist inzwischen in ca. 14 Kliniken und 6 Praxen im Einsatz, wobei Gammakamera- und PET-Systeme verschiedener Hersteller integriert werden können. Eine optimale Integration wird mit DICOM-kompatiblen Systemen erreicht, es können jedoch auch bestimmte Rechnersysteme (z.B. Philips Odyssey oder Siemens ICON) ohne DICOM-Schnittstelle eingebunden werden.

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